Sammlung aktueller Bilder

Hier ein paar aktuelle Bilder aus dem weidner.net Leben für Euch direkt aus der M24 gestreamt. Eine lockere Sammlung dessen was mir so vor die Linse läuft oder einen Screenshot wert war. Einige der Bilder finden sich später in Blogeinträgen wieder, die meisten verschwinden nach einer kurzen Zeit einfach wieder. 

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2021-10-11 - Der Turban

Wie gewünscht, das Bild mit Turban. Der junge Weidner beim Segeln, es müssen die Neunziger gewesen sein :-)

2021-07-11 - Der Kontrollverlust der alten Garde

"Dazu kommt der Kontrollverlust, den das Coronajahr mit sich brachte. Die Umstellung traf besonders diejenigen unvorbereitet, die nach alter Schule führen: mit Präsenz und der Dominanz des Eckbüros. Videokonferenzen haben diese Statusattribute über Nacht vernichtet; bei Zoom, Teams und Skype haben alle Teilnehmer gleich große Kästchen, egal ob CEO oder Trainee."

 

Im Spiegel Artikel (siehe hier: https://www.spiegel.de/karriere/manager-ueber-60-die-angst-der-silberruecken-vor-der-ausmusterung-a-8388680c-0002-0001-0000-000178306399) finden sich einige interessante Aussagen über die Veränderungen von Managementstrukturen, besonders auch Altersstrukturen im hohen Management größerer Firmen. Besonders der zitierte Satz tat es mir an, denn die Erfahrung durfte ich bis Ende letzten Jahres noch machen. 

 

Aber auch heute sehe ich Firmen - besonders fraglich finde ich dies im Dienstleistungsumfeld - mit genau dem Muster "alte Schule". Präsenz und die Dominanz des Eckbüros... Wer heute mit 50+ eine verantwortliche Managementposition innehat, mußte auf dem Weg dorthin meistens von der "alten Schule" lernen. Es gab dazu keine Alternative. Auch ich hatte zumeist solche Chefs. Wenn wir jetzt aber mal davon ausgehen, daß auf genau solchen Positionen Intelligenz, Selbstbewusstsein und Verständnis für den Markt als ganzes zusammentreffen sollten, verwundern mich heutige Manager mit einer solchen Einstellung aber doch noch mehr. Sollten genau diese Personen denn nicht in der Lage sein, zwischen gut und schlecht, gestern und heute, geänderten Anforderungen und Gegebenheiten des Marktes zu unterscheiden und sich anzupassen? Denn das verlangen sie ja auch immer von ihren Mitarbeitenden? 

Schaut Euch das mal genau in Eurem Umfeld an. Eckbüro, der heilige Gral der Führungsriege. Und dann ohne sinnvolle Argumentation Präsenz fordern. Weil halt. 

 

Diese Sorte Chefs denkt heute noch sie würden sich ihr Personal aussuchen. Statt dessen sucht sich qualifiziertes Personal heute seine Chefs aus. Nur die Lemminge folgen heute noch einem Old-School-Management-Style. Nur damit gewinnt die Firma auf immer schärferen Märkten keinen Preis mehr. Aber das ist dem Chef im Zweifel egal. Der gibt entweder dem Markt oder seinen Leuten die Schuld. Nicht sich. Auch das war früher schon so.

 

2021-02-27 - Die Multi zieht weiter

Seit 2013 waren wir ein Paar. Seit 2013 haben wir so einiges erlebt gemeinsam. Wir haben viele tausend Kilometer gut aufeinander aufgepasst. Ich habe sie gepflegt und gehegt, sie hat mich in einigen Situationen vor Stürzen und Fahrfehlern bewahrt. Wir waren überall zwischen Bayern und Südsardinien unterwegs, keinen Berg, keine Kehre, kein Schlagloch ausgelassen. Und jedesmal haben wir beide einen Jubelschrei losgelassen wenn es durch 3-4 Gänge mit Vollgas in den Alpen vorran ging. Noch NIE hatte ich eine Maschine mit der ich so gut zurecht kam. Noch nie fühlte ich mich trotz wenig lebenbejahender Fahrweise so sicher. Noch nie hatte ich eine wie SIE.

 

Ihr neuer Fahrer ist 20 Jahre jünger als ich. Die großen Alpen werden nun nicht mehr ihr Revier sein. Sauerland, Eifel, Nordschleife und ähnliches liegen nun näher als die 2000er Pässe hier im Süden. Passt ihr beide bitte auch weiterhin aufeinander so gut auf wie wir zuletzt. Gute Fahrt Euch beiden. *schnief*

2021-01-06 - Rückblick 2020

Das Jahr 2020.

Hatte ja eigentlich gut angefangen. Aber dann… 

Nein, das hier wird nicht der nächste Corona Rant. Allerdings kann man das Thema auch nicht ganz außer Acht lassen. Wir hatten mitunter auch schon so unsere liebe Not mit der Pandemie, denn gerade zu Beginn war die Situation für alle neu und sicherlich für die meisten eine Belastung.

Trotzdem konnten wir uns, gefühlt, gut zurück ziehen, unsere Kontakte reduzieren und es uns gemütlich einrichten.

 

Aber es passierte auch noch soviel mehr dieses Jahr.

Im Februar konnte ich mit Freunden noch 5 Tage Skifahren gehen. Mayrhofen, Zillertal, Österreich. Mittlerweile unvorstellbar :-) Trotzdem hatten wir einige wunderbare Tage, sind auch alle wieder gesund nach Hause gekommen. Rückblickend wirklich verwunderlich wie viele Leute damals, in den letzten Februartagen, noch der Hoffnung waren Corona bliebe ein Problem Chinas. 2 Wochen später war alles zu. Wirklich alles. In A und D. 

Anfang März begann in meiner damaligen Arbeit die Homeoffice-till-end-of-Corona Phase die bis zu meinem Ausscheiden am 31.12. anhielt. Auch für das Arbeitsleben hatte die Zeit neue Herausforderungen parat. Allerdings fand ich es lustig zu sehen, wie viel leichter sich die Technik mit den neuen Umständen tat. Verglichen mit Vertrieb, Verwaltung und Management zumindest. Denn meine Abteilung hatte dieses Jahr das - zumindest finanziell - wohl erfolgreichste seiner Geschichte, gemessen am pro-Kopf-Umsatz. Auch operativ hatten wir, gemeinsam mit unseren Kunden, kaum mehr Probleme als im normalen Geschäftsbetrieb. Und das blieb das ganze Jahr auch noch so. Profis halt.

In anderen Abteilungen sah das anders aus. Vertrieb war sehr viel in Kurzarbeit, Management im Panikmodus. Einerseits verständlich, andererseits fragwürdig. Aber ok, hier werden viele von Euch ähnlich verwirrende Erfahrungen gemacht haben.

 

Dafür begann Maren im April ihren neuen Job am Campingplatz. Und startete dort direkt in den Lockdown mit 100% Kurzarbeit. Jaaaa, war so nicht geplant, aber auch damit konnte man leben.

Ab 23.05.2020 durften aber alle Campingbetriebe wieder Gäste empfangen und der Spaß begann. 

Wir sind selbst Camper mit eigenem Wohnmobil. Wir kannten Marens neuen Arbeitgeber als Besucher seit Jahren sehr gut. Trotzdem hat uns der Campingboom dieses Corona-Jahr selbst überrascht. Dass Camping die wohl sicherste Urlaubsart ist, welche Abstand und Erlebnis gleichermaßen zu vereinen vermag, ist jedem Camper vorher klar gewesen. Dass es aber alle anderen gleichzeitig auch zu erkennen vermochten, hat der Branche dieses Jahr den nackten Wahnsinn eingebracht. Wohl keiner der in der Branche arbeitet, als Fahrzeugverkäufer, Caravantechniker, Camping- oder Stellplatzbetreiber wird dieses Jahr nicht in besonderer Erinnerung behalten. Der Platz war vom ersten Tag bis zum Herbstlockdown bis auf fast den letzten Platz voll, ohne Unterbrechung. Gefühlt bestanden 80% der Gäste aus Münchner Nummernschildern. Die Reisetouristen der Vorjahre waren wohl alle in ihrer Region geblieben. 

Viele Neucamper brachten auch die eine oder andere Slapstick Einlage. Losfahren mit eingestecktem Strom, "Ärger" mit der Toilettencassette, Rangierschäden mit großen Autos, defekte Markisen, offene Dachluken oder ähnliches waren dabei. Eben Anfängerfehler wie jeder von uns sie mal macht, davon aber viele.

 

Im Sommer zeigte sich, daß sich eine finanzielle Investition des Jahres 2019 für mich als neuer Arbeitgeber ab 2021 entwickelte. Ich kündigte meinen alten Job zum Jahresende und starte gerade mit 2021 in meine neue Aufgabe. Spannend das alles. Ich habe mein altes Team nur sehr ungern im Stich gelassen. Tolle Leute, gute Freunde. Aber trotzdem, die meisten werden es verstanden haben.

Der neue Job ist für mich viel neues und wirklich eine Herausforderung. Bin mal gespannt wie 2022 mein Rückblick auf dieses Jahr aussehen wird :-) 

 

Während Maren sehr glücklich ihre 6-Tage-Wochen am Campingplatz im Schichtdienst abspulte, durfte ich alleine im September nochmals in einen großen Urlaub starten. Diesmal wollte ich mit dem Camper mal nach Griechenland. "Mit dem Auto nach Athen" war das Ziel. Geschafft. Toller Trip, 3 Wochen war ich unterwegs. Durfte sogar einen echten Wirbelsturm miterleben und es hat nicht mal Aufpreis gekostet :-) 

Tolles Land, tolle Leute, spannende Gegenden gesehen. Trotzdem natürlich nur einen Bruchteil dessen gesehen und erlebt was es dort zu erleben gegeben hätte. Wie vor 2 Jahren in Portugal auch, zeigt ein solcher Besuch nur wie viel es noch alles zu sehen gäbe, würde man die nächsten 10 Jahre wieder und wieder dorthin fahren. In 2021 wird es so einen Trip wohl nicht geben, aber irgendwann fahre ich wieder mal nach Griechenland. Das ist sicher!

 

Seit Ende Oktober sind die Beherbergungsbetriebe wieder geschlossen. Maren und ich sind zuhause im Urlaub, oder im Homeoffice. Der Herbst/Winterbeginn hat nicht viel spannendes mehr ergeben. Ich habe versucht meinen alten Job möglichst gut an meine Nachfolgerin zu übergeben und gleichzeitig meinen neuen Job so gut es nebenbei ging vorzubereiten. Wir haben uns hier gemeinsam eine schöne Weihnachtszeit gemacht und hatten dieses Jahr tatsächlich mal eine "Staade Zeit", ganz im Gegensatz zu den Vorjahren. 

 

Fazit: Corona hat auch uns keinen Spaß gemacht, trotzdem war 2020 ein gutes, schönes und glückliches Jahr für uns.

 

Heute ist der 06.01.2021, ab morgen beginnt wieder der ganz normale berufliche Wahnsinn für mich. Maren beginnt am 11.01. wieder mit ihrem Platzdienst, dieses Jahr mit anderen Aufgaben, einer anderen Einsatzplanung aber wieder mal mit einem sehr spannenden Jahr vor der Brust. Dieses Jahr wird für uns beide wieder spannend und viel neues bringen.

 

Komm her 2021, ich freu mich auf Dich!

2020-12-24 - Fröhliche Weihnachten

Lieber Weihnachtsmann,

dieses Jahr wünsche ich mir von Dir ein Plus auf dem Bankkonto und ein Minus auf der Waage.

 

BITTE NICHT WIEDER VERTAUSCHEN!!!

Herzlich willkommen




 

Hier findet ihr Infos, Bilder, Blogeinträge von mir. Private Meinungen, müssen nicht imme jedem gefallen. Wer Schreibfehler findet, darf diese gerne behalten.

 

Lieben Gruß,

Stefan