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Boston - Mein Trip zur REDHAT SUMMIT 2017

Samstag Mittag beginnt meine lange Woche mit der Abreise zum Flughafen. Um 15:15 ist Boarding, die S-Bahn braucht ca. 60 Minuten zum Flughafen. Die verbleibenden 2 Stunden sind bei USA Reisen nicht unbedingt übertrieben. Je nach aktueller Sicherheitslage kann es schon 3 einzelne Sicherheitsüberprüfungen benötigen bis man endlich im Sitz Platz nehmen darf. 
Außerdem will ich mir auf Kosten der Lufthansa noch ein Mittagessen in der Lounge abholen. Solange ich das noch darf will ich es auch ausnutzen, mein Status wird nächstes Jahr unverlängert auslaufen. Ich fliege mittlerweile einfach zu wenig und es gibt auch die gleichen Flüge auch immer weniger Statusmeilen, damit schaffe ich nicht einmal mehr den FTL. Aber egal, Fliegen kostet nur Lebenszeit. Da ist der Status auch nur eine kleine Entschädigung dafür. 

Der Flug selbst: Unspektakulär. PremEco auf dem Hinweg, zumindest Platz für die Knie… Sonstige Vorteile: Keine. Der Rückweg wird anders aussehen, dort ist es bei der Zeitumstellung und einem Nachflug aber auch wirklich wichtig schlafen zu können um möglichst schnell und effektiv wieder in die heimische Zeitzone zu kommen. Um 19 Uhr Ortzeit gelandet, Immigration ging schnell, Gepäck kam an, Taxi-->Hotel, fertig erst mal. 
Das Hotel war wie erwartet eine ziemliche Baracke. Leider preislich völlig überteuert, aber es war das günstigste was ich mit ÖPNV Anschluß an das Conference Center BCEC überhaupt noch bekommen konnte. Wenn Donald Trump America mal wieder great machen möchte würde ich ihm empfehlen mit der Strom und Gas-Wasser-Scheiße Installation in seinen Städen anzufangen. Es ist ein Trauerspiel zu sehen, mit welchen schlechten Improvisationen sich Amerikaner jeden Tag als gegeben zufrieden geben. Das gilt für die Gebäudetechnik wie auch für alles andere im Bereich Infrastruktur. Straßen, Gehwege, Fassaden, Automaten, Verkabelung, U-Bahn, Busse, Beleuchtung. Egal ob draußen - von der Stadt betrieben - oder innen - privatly owned bespw. im Hotelzimmer. Alles gammlig, kaputt, reperaturbedürftig und ein Sanierungsfall. Ausnahmen gibt es: Luxusbereiche und Shopping. Hier sieht man was Amerika eigentlich könnte wenn sie wollten. Dann sieht es nicht nur schön aus (Geschmacksache), aber würde auch unsere Standards erfüllen. Geld wird eben nur dort investiert womit auch Geld verdient wird. Dort aber massiv, zuviel und vor allem: Hierdurch an anderer Stelle zu wenig. Kenne ich auch aus amerikanischen Firmen in denen ich arbeitete. Das ganze Land denkt so, Geld muß Geld verdienen. Für den Rest ist gut genug eben gut genug. 
Meistens ist man mit seinem gewohnten Umfeld nicht zufrieden. Woanders ist es eben immer schöner. Jedesmal wenn ich die USA besuchen darf/muss sehe ich erneut was die USA seit meinem ersten Aufenthalt 1987 alles verloren hat. Ich finde hier nichts mehr schöner als zuhause. Deutschland (mein Umfeld) hatte damals viel aufzuholen, aufzuhübschen, zu modernisieren, abzustauben von seiner spießigen Alltagsmüdigkeit. Heute (und das auch schon längere Zeit) ist Deutschland das deutlich erfolgreicher modernisierte Land als die USA, die Schere scheint für mich immer weiter auseinader zu gehen. Bitte nehmt diese Aussage nicht politisch, ich meine es strukturell, vielleicht noch gesellschaftspolitisch.
Bosten liegt 6 Stunden zur Heimatzeit zurück, um 21 Uhr war ich im Hotel, 3 Uhr früh zuhause. Trotzdem erst mal noch etwas bummeln, etwas Essen gehen und ein Bier trinken. Das Restaurant und Steakhouse Smith&Wollensky liegt fast direkt neben meinem Hotel, ich finde es zufällig beim Bummeln. S&W ist ein aus New York City stammendes Steak House welches dort als eines der führenden und besten gilt. Da in USA nur erfolgreich wird was eine Kette daraus macht, ist dies auch hier passiert. Also marschiere ich in die hiesige Niederlassung und frage ziemlich übermüdet, aber erfolgreich, nach einem Tisch. Ja, Steak kann man hier. Das in Boston beheimatete Boston Lager von Samuel Adams macht es mir zwar nicht besonders leicht, aber nach dem 3. schmeckt das eigentlich auch langsam. Ein kleines, unspektakuläres Steak mit Spinat als Beilage und 2 0,4er Bieren später hat man dann aber eine 100$ Rechnung zusammen. Das ist der Preis wenn es mal mehr sein soll als Junk Food, auch das hat sich in den letzten 20 Jahren nicht geändert. Wenn es was gutes sein soll, ist es völlig überteuert. Aber ok, Fast Food bekomme ich diese Woche notgedrungen in Form von Conferencecatering noch mehr als genug. 
Mein erster Tag ist jetzt rum, ab ins Bett.   

1100km Stecke um sich ausrauben zu lassen…

Der Weg nach Portugal führt durch Spanien. Und durch Frankreich. Schon oft war ich in diesen beiden Ländern, schon viel gesehen, schon viel erlebt. Allerdings hatte ich immer nur in einem Land Ärger. Frankreich. Aus dem Grund habe ich es  14 Jahre vermieden mich dorthin zu begeben. Weder beruflich noch privat hat es mich dort hingezogen oder hin verschlagen.  Erst SGI mit seinem Office in Paris und einer unser Softwarepartner brachten es fertig mich nach Paris reisen zu lassen. Ohne besondere Zwischenfälle. 
Diesmal wollte ich nur durchfahren. Von Ost nach West. Ganz Ost, nach ganz West. Ist ne Strecke, da hält man mit dem Wohnmobil doch mal an der Raststätte und schläft ein paar Stunden. Kann ja nicht so schwer sein, what could possibly go wrong? 
Kann ich Dir sagen. Um 00:30 eingeschlafen, um 05:50 aufgewacht, zwischenzeitlich eingebrochen, ausgeraubt. Das kann zum Beispiel schief gehen.
Die Diebe (oder der eine…) nahmen fast alle Klamotten mit, mein Bargeld, meinen Rucksack und - weiß Gott warum - meine Medikamente. Keine Papiere, keine Kreditkarten, keine wertvolle Technik, keine Schlüssel. Nichts was eine Seriennummer trägt wurde gestohlen, dafür aber sehr gründlich alles andere.
Wie das geht? Keine Ahnung. Mein Schlaf ist schon lange nicht mehr so tief und bombenfest wie früher. Es waren aber alle Fächer geöffnet und durchsucht, auch die unter denen ich schlief. Mir fällt es schwer an die Märchen von den Narkosegasüberfällen zu glauben, aber ehrlich gesagt kann ich es mir anders nicht erklären. 

Und weil es für mich ohne Medikamente recht schnell holprig wird, durfte ich gleich mal umdrehen und wieder heimfahren. Ich hatte keinen Bock auf fremde Ärzte, lange Disskionen und Untersuchungen und fremde Medikamente, deren WIrkung dann auch erst ausprobiert werden muß. Rückfahrt. Freitag morgen losgefahren, in Naintré übernachtet und Samstag Abend wieder zuhause. 2200km mehr auf dem Tacho und eine Sauwut im Bauch. Frankreich halt. Nächstes mal fahre ich entweder drum herum, direkt ohne Stop durch, oder fliege einfach drüber hinweg zum Ziel. Frankreich und ich werden leider keine Freunde mehr. Schade. 

2017-03-23 - Abends

Der Wetterbericht sieht überall nicht so toll aus wie ich mir das wünschen würde. Allerdings auch nicht so schlecht doch zum Flugschalter zu gehen und die ägyptischen Pauschalangebote zu nutzen. Morgen früh wird entschieden. Ich tippe auf Portugal…

2017-03-23 - Die Beladung läuft

 

Seit heute hängt der große Sprinter am Strom. Kühlschrank läuft, der Heizlüfter auch. Denn bis die Lüftung des Fahrzeugs ein ausgekühltes Fahrzeug auf Temperatur bringt, das kann schon ein paar hundert Kilometer und Stunden dauern. Dann sind die Matratzen aber immer noch kalt wenn man dann ins Bett will. Aus dem Grund fahren viele mit eingeschalteter Gasheizung los. Mein Bus ist morgen früh schon schön warm. 

 

Heute Abend die letzten Einkäufe, frisches Obst, Brot, Smoothies damit ein paar Kleinigkeiten an Bord sind. Der Rest liegt schon in den Schränken, eigentlich sind wir beide startklar, der Bus und ich :-)

 

Vielleicht doch gleich noch heute Abend, nach der Arbeit…?


2017-03-21 - Olwechsel: Check!

11.5 Liter Öl braucht ein Sprinter also beim Wechsel inklusive Filter. 99.90€ kostet das bei MacOil, dauert 20 Minuten und kann ich nur empfehlen. Mann Filter und Shell Öl, keine Pantsche und Mist aus China. 
Nach 30 Minuten saß ich wieder vor meinen furchtbar langweiligen Ausschreibungsunterlagen einer lokalen Fernsehanstalt :-(
Countdown läuft. 

2017-03-21 - Meine To-Do Liste

 

Am Freitag 24.03. starte ich mit dem Wohnmobil (Plan B wurde zu Plan A!) für 7-10 Tage irgendwohin. Bis dahin gibt es noch einige Dinge zu erledigen, wenn auch das meiste schon passiert ist. Mein Sprinter steht schon vor dem Haus, Klamotten sind drin, Wassertank gereinigt, desinfiziert und gefüllt, ein defekter Wasserhahn der Küche repariert, Getränke eingeladen, geputzt, Teppiche ausgelegt, Matratzen aus dem Keller wieder in die Betten gelegt, Betten bezogen, Vorräte aufgefüllt und noch so ein paar Kleinigkeiten. 

Trotzdem sind noch ein paar letzten Punkte offen. 

Ich will noch vor der ersten großen Fahrt (immerhin werden es ca. 5000km werden) noch einen Ölwechsel machen. Schlicht aus dem Grund weil ich nicht weiß wie lange das heutige Öl schon drin ist.

Der Bus muß an den Strom, denn der Kühlschrank muß auf niedrige Temperaturen gebracht werden. Das macht man nicht mit 12V während der Fahrt und erst Recht nicht mit Gas. Beides ist kräftig und ausreichend für einen guten Kühlbetrieb, auch im Sommer. Aber nicht geeignet um einen warem Kühlschrank, am besten noch mit wamen Waren beladen, innerhalb von 1-2 Tagen auf echte Kühlschranktemperaturen hinunterzukühlen. Außerdem ist mir dafür schlicht mein Gas zu schade, denn damit muß ich heizen und mein Duschwassser die nächsten Tage warm bekommen :-)

Im Supermarkt muß ich noch ein paar frische Sachen einkaufen. Butter, Brot, Gemüse, Obst, davon nehme ich einiges mit. Ebenso wie vorgekühlte Getränke und ein paar Würfel Eis nicht fehlen sollten. 

Der Wetterbericht wird jetzt dann studiert. Stündlich. Denn immerhin will ich ja eigentlich ins Warme. Mir schweben da 3 unterschiedliche Ziele vor: Lissabon, Melissa (Sizilien), oder Dubrovnik. Je nachdem in welcher Ecke des Mittelmeeres es nach mehr Wärme und Trockenheit aussieht. Wenn es überall häßlich ist habe ich noch 2 Alternativen: Tropical Island (Nähe Berlin) hat einen angeschlossenen Stellplatz für WoMos, oder ich kaufe mir ein Ticket und fliege irgendwohin… Nee, das wird ne WoMo Tour jetzt. Schluß, Ende, Amen. Zur Not eben Tropical Island, egal. 

Das mit dem Ölwechsel versuche ich noch heute Abend zu machen, ich bringe dann ein paar Bilder davon hier online. Auch vom restlichen Trip werde ich Bilder und Infos hier posten. Es wird sich zwar kaum jemand dafür interessieren, aber vielleicht stolpert ja mal der eine oder andere über meinen Reisebericht hier. 


Der nächste Urlaub steht bevor, fragt mich aber bitte nicht wohin.

 

Vom 17.-26.03. habe ich frei und kann mir was überlegen. Und hier beginnt es - wie jedes mal - spannend zu werden, denn wohin soll die Reise denn gehen? Und in welcher Form soll die Zeit gestaltet werden? Während die erste Antwort schnell - wenn auch wenig aussagekräftig und allgemein - beantwortet werden kann mit "Ins warme…", ist es bei der 2. Antwort schwerer.

Denn je nach Laune und aktuellem Wetterbericht bleiben mir eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Plan A: Last Minute per Flieger dorthin wo's warm ist. Also Florida, Ägypten, Dubai. Halbwegs bezahlbar, keine zu lange Anreise für die verbleibenden Urlaubstage. Malediven fallen also aus, zudem ich allein unterwegs sein muß. Maren kann aktuell leider noch keinen Urlaub nehmen, ich muß Resturlaub durch Abbau vor dem Verfall retten. Und alleine sind die großen Urlaubsziele auch nur die Hälfte wert - finde ich. 

Der Plan B heißt: Ich setze mich hinter's Lenkrad meines Wohnmobils und fahre ins warme. 

Denn solange das Wetter mir irgendwo im Süden Europas mir die Option gibt es dort zuverlässig warm zu haben, gibt es mir die möglichkeit dies mit dem Wohnmobil so spontan und flexibel zu nutzen wie nichts anderes. Das Ding steht auf dem Hof, Vorbereitungszeit bis zu Abfahrt > 1Std. 

Außerdem hätte damit wirklich gerne mal ne große Tour gedreht. Also habe ich Portugal, Sizilien oder Südkroatien im Auge, je nachdem von wo der Wind weht. 

Portugal (Lissabon z.B.) wären einfach 2300km, gerade genug für den Sprinter um mal ordentlich warm zu werden. 5000km in 8 Tagen? Sollte kein Problem sein. Wird lustig :-)

 

Der Typ auf dem Bild bin nicht ich…!


Der Umzug von weidner.net und weidner-online.de hierher steht bevor.

Die IT ist ja ein weites Feld. Ich habe ja durchaus Ahnung. Von dem einen oder anderen. Aber vom Web so gut wie Null. Für mich ist das hier alles Rocketscience, auch wenn mein Blogprovider es mir eh schon so leicht wie möglich macht. Aber DNS Einträge, Domainumzüge, NIC und Admin-C Einträge… ich stelle mich an wie der erste Mensch. 
Langsam wird's aber. Dauert nicht mehr lange, dann ist die neue Seite live. Bis bald.


Seit 2 Stunden ist mein neues System online um Euch endlich wieder eine Webseite unter meiner Adresse zu zeigen. Ich arbeite mich gerade ein, alles ist neu und mir noch völlig unklar. Bitte entschuldigt daher auch den sicherlich stolpernden Start und ein Mangel an Look&Feel. Sollte sich bald ändern.

 

Was hier gezeigt wird? Alles mögliche aus dem Leben hier. Was mir gefällt, was mir nicht gefällt, was mal geschrieben werden muß, was ich los werden muß. 

 

Lieben Gruß,

Stefan