Sammlung aktueller Bilder

Hier ein paar aktuelle Bilder aus dem weidner.net Leben für Euch direkt aus der M24 gestreamt. Eine lockere Sammlung dessen was mir so vor die Linse läuft oder einen Screenshot wert war. Einige der Bilder finden sich später in Blogeinträgen wieder, die meisten verschwinden nach einer kurzen Zeit einfach wieder. 

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2022-05-15 - Was bisher geschah…

Im letzten Eintrag bewerbe ich noch das Hymer Wohnmobil. Hat 3 Tage gedauert, dann war es weg. Die neue Eigentümerin machte einen sehr netten Eindruck und ich glaube die beiden passen sehr gut zusammen. Ich wünsche viel Spaß, immer gute Fahrt und viel gemeinsame Zeit miteinander.

 

Eine Woche später kaufte ich aus dem Netz einen Wohnwagen, wieder ein Hymer. Optisch von außen das gleiche (nur kleiner) wie unser Womo, innen etwas moderner und gefühlt räumlich etwas kleiner. Aber das war ja so auch beabsichtigt und ist auch gut so. Wir können auch mit einem Hänger hinten dran überall hinfahren wo wir wollen, eine Zugmaschine mit Anhängerkupplung haben wir ja wahrlich. Dem G ist es ziemlich egal ob der Wohnwagen hinten dran hängt oder nicht. Nicht mal der Spritverbrauch ändert sich merklich. 

 

Der Spätwinter hat sonst keine großen Neuigkeiten gebracht. Beruflich sind wir beide mittlerweile wieder voll eingespannt, bei mir stimmt mittlerweile auch der Verdienst wieder. 2 mal schaffte ich es bisher mit dem Moped an den Gardasee, einmal schafften wir beide es für eine Woche nach Mallorca in einen kleinen Urlaub. Wir schafften auch unsere Coronainfektion, nicht sie uns. Muß auch mal sein finde ich, nach 2 Jahren Pandemie. War nichts wildes, war - wahrscheinlich dank Impfung - gut auszuhalten und mit 3-5 Tagen im Bett zu überstehen. 

 

Gerade sitze ich am Gardasee mit tollem Blick über die Gegend (Aktuelle Bilder?!?). Wohne quasi bei Freunden, mitten im Motorradrevier. Heute Abend geht's mit einem Freund zum Pizzaessen und morgen, am Montag, wieder nach Hause. Dieses Jahr werde ich mir noch mehr Auszeiten nehmen. Ich habe das die letzten Jahre viel zu wenig gemacht, mich selbst viel zu viel an den Schreibtisch verbannt. Jetzt wird wieder etwas mehr zwischendurch an Kleinigkeiten erlebt, damit es nicht so monoton ist. Auch wenn die Arbeit derzeit gerade wieder richtig spannend ist, ist und bleibt es doch Arbeit. Die muß mir mittlerweile nur noch die Kassen voll machen und ist mir heute kein Lebenszweck mehr. Vorbei. 

 

So, jetzt trinke ich meinen Aperol Spritz weiter und kucke noch ein paar Löcher in die Luft. Hab Euch lieb!

 

2022-01-03 - Der Hymer B585 sucht ein neues zuhause

Seit 2016 war unsere Hymer B-Klasse B585 unser mobiles Zuhause. Viel gesehen in den paar Jahren, 10 Länder bereist damit. 28.000km unterwegs gewesen und einige spannende Momente, schöne Zeiten und tolle Orte damit erlebt. 

 

Jetzt aber werden wir uns ein paar Jahre mit einem Wohnwagen begnügen. Denn im Sommer stand der Bus eh immer auf dem Campingplatz hier bei München auf einem Saisonstellplatz. Dort diente er uns als Mini-Ferienwohnung am See und meiner Frau als Übernachtungsgelegenheit bei Spätschicht. Hierfür tut es auch ein Wohnwagen, dann aber mit Vorzelt und eigentlich mehr Platz als im Hymer. 

Da wir auch über ein mehr als nur ausreichend geeignetes Zugfahrzeug verfügen, können wir zukünftig auch alle anderen Urlaubstrips dann auch mit Hänger unternehmen. Zum rumstehen ist der Hymer einfach zu wertvoll und auch im Unterhalt zu teuer. Immerhin sind mit Steuer und Versicherung für das Fahrzeug im Jahr knapp 2000€ fällig. Das ist kein Pappenstiel und lohnt sich sicher - wenn man das Auto auch mehr nutzt als wir es gerade können. 

 

So, jetzt steht er auf Mobile zum Verkauf. Wer will, dort mal nach Hymer B585 suchen, es gibt eh nur einen...

 

Verkaufsbilder und Video dazu finden sich hier oder unten direkt als Album: 

https://m24-2.myDS.me/photo/share/UTML7Pv2

 

 

2021-10-11 - Der Turban

Wie gewünscht, das Bild mit Turban. Der junge Weidner beim Segeln, es müssen die Neunziger gewesen sein :-)

2021-07-11 - Der Kontrollverlust der alten Garde

"Dazu kommt der Kontrollverlust, den das Coronajahr mit sich brachte. Die Umstellung traf besonders diejenigen unvorbereitet, die nach alter Schule führen: mit Präsenz und der Dominanz des Eckbüros. Videokonferenzen haben diese Statusattribute über Nacht vernichtet; bei Zoom, Teams und Skype haben alle Teilnehmer gleich große Kästchen, egal ob CEO oder Trainee."

 

Im Spiegel Artikel (siehe hier: https://www.spiegel.de/karriere/manager-ueber-60-die-angst-der-silberruecken-vor-der-ausmusterung-a-8388680c-0002-0001-0000-000178306399) finden sich einige interessante Aussagen über die Veränderungen von Managementstrukturen, besonders auch Altersstrukturen im hohen Management größerer Firmen. Besonders der zitierte Satz tat es mir an, denn die Erfahrung durfte ich bis Ende letzten Jahres noch machen. 

 

Aber auch heute sehe ich Firmen - besonders fraglich finde ich dies im Dienstleistungsumfeld - mit genau dem Muster "alte Schule". Präsenz und die Dominanz des Eckbüros... Wer heute mit 50+ eine verantwortliche Managementposition innehat, mußte auf dem Weg dorthin meistens von der "alten Schule" lernen. Es gab dazu keine Alternative. Auch ich hatte zumeist solche Chefs. Wenn wir jetzt aber mal davon ausgehen, daß auf genau solchen Positionen Intelligenz, Selbstbewusstsein und Verständnis für den Markt als ganzes zusammentreffen sollten, verwundern mich heutige Manager mit einer solchen Einstellung aber doch noch mehr. Sollten genau diese Personen denn nicht in der Lage sein, zwischen gut und schlecht, gestern und heute, geänderten Anforderungen und Gegebenheiten des Marktes zu unterscheiden und sich anzupassen? Denn das verlangen sie ja auch immer von ihren Mitarbeitenden? 

Schaut Euch das mal genau in Eurem Umfeld an. Eckbüro, der heilige Gral der Führungsriege. Und dann ohne sinnvolle Argumentation Präsenz fordern. Weil halt. 

 

Diese Sorte Chefs denkt heute noch sie würden sich ihr Personal aussuchen. Statt dessen sucht sich qualifiziertes Personal heute seine Chefs aus. Nur die Lemminge folgen heute noch einem Old-School-Management-Style. Nur damit gewinnt die Firma auf immer schärferen Märkten keinen Preis mehr. Aber das ist dem Chef im Zweifel egal. Der gibt entweder dem Markt oder seinen Leuten die Schuld. Nicht sich. Auch das war früher schon so.

 

2021-03-22 - Unser Honda e "Fritz"

Seit Mitte Oktober fährt meine Frau nun unseren neuen Honda e, bei uns "Fritz" getauft.

Ein reines Elektroauto, 35kwh Akku, vom Typ her Kleinwagen, von Akku und dessen Reichweite auch.

 

Sommerreichweite lt. WLTP 220km, 180km realistisch bei idealen Bedingungen, 120km im Winter hier in der Region München, Höchstgeschwindigkeit 150km/h, beim Ampelstart trotzdem der schnellste :-) 

 

Der Hinterradantrieb, ein winziger Wendekreis (<9m) und die Ausstattung machen den kleinen Fritz aber zu unserem klaren Lieblingsauto wenn es nicht weit weg gehen soll. Dieses leiste Fahren, das monströse Drehmoment aus dem Stand, das Fehlen alle Vibrationen und Hintergrundgeräusche ist einfach ein Genuß. Die Heizung greift innerhalb von 2 Minuten, kein Motor muß erst mal warm laufen. 

 

Die Wallbox zuhause ermöglicht die maximale AC Ladung von 7,4kw, damit ist Fritz immer schnell genug wieder voll genug. Vor allem weil wir es noch etwas besser haben als manch andere. Meine Frau darf das Auto nämlich an ihrer Arbeitsstätte an den Strom hängen (Schuko, 10A). Und damit ergibt sich folgende Situation:

 

Maren fährt mit Fritz wöchentlich 300km zur Arbeit und zurück. 30km einfach, 5 mal die Woche hin und her. 

Zuhause laden wir Fritz grundsätzlich nur bis 80% voll, dann stoppt Fritz die Ladung auf unseren Wunsch automatisch solange er zuhause am Strom hängt. 

An allen anderen Standorten will Fritz vollladen, so ist er eingestellt. Damit lädt meine Frau in der Arbeit voll und zuhause jeweils nur die Differenz bis 80%. An warmen Tagen kommt Fritz mit 83% aus Seefeld hier an, an kalten auch mal mit nur 70%. Dagegen ist der Honda nach einem normalen Arbeitstag an der Steckdose bereits wieder mit 100% voll und startklar.

 

Das ergibt für uns - zuhause - einen wöchentlichen Strombedarf von 1,70€ - 6,80€, je nach Wetterlage und Wochenendfahrten. Für 300km allein berufsbedingte Fahrtstrecke. Ein bombastischer Wert, gestützt durch die Stromspende von Marens Arbeitgeber. Dies ist steuerfrei und ohne Belastung des "geldwerten Vorteils" möglich und zulässig.

 

Am Wochenende fährt Fritz natürlich auch mit uns spazieren und den verbrauchen Strom zahlen natürlich wir mit der 80% Laderegel immer selbst. Trotzdem wird Fritz bei unserer Nutzung in einem Jahr keine 350€ Strom verbrauchen können. Und das bei ca. 8500km Fahrleistung im Jahr. Aktuell hat Fritz 4700km auf der Uhr, seit Ende Oktober. Und unter 25€ Stromkosten pro Monat lt. Wallbox.

Läßt sich ein e-Auto also beim Arbeitgeber laden, ist das ein wahnsinns Vorteil. 

 

Als einziges Fahrzeug taugt Fritz dennoch nicht. An AC lädt er nur mit 7,4kw, auch wenn ich zuhause technisch 22kw könnte. An DC lädt der Honda mit vergleichsweise schwachen 50kw, dies ist der kleinen 35kwh Batterie geschuldet. Kleine Akkus können nur kleine Leistungen laden, je größer der Akku, desto größer kann die Ladeleistung werden ohne den Akku zu "grillen". Durch den kleinen Akku und dessen Einschränkung bei der "Tankgeschwindigkeit" sind Gardaseeausflüge damit nahezu unmöglich. Die Fahrt selbst würde durch ca. 5 Stunden Ladezeit entsprechend verlängert und damit min. 10 Stunden dauern. Einfacher Weg bei idealen Bedingungen und immer freien Ladesäulen... Nein danke. 

 

50kw DC Leistung sind dem entsprechend eigentlich völlig ausreichend. Nach einer Stunde am DC Lader ist Fritz schon längst wieder pappvoll. Aber 7,4kw AC Ladeleistung ist ein Witz, sogar als Stadtfahrzeug. Eigentlich jede Ladesäule der SWM hier in München könnte 22kw als dreiphasige Ladequelle. Eine dreiphasiges Ladegerät mit 11kw Ladeleistung muß einfach verpflichtend in jedes förderfähige Fahrzeug rein. 32A auf einer Phase (7,4kw) in ein Auto im Haushalt durch die Leitungs zu nuckeln ist technisch möglich, sollte man aber dringend unterlassen und ist eigentlich durch den Netzbetreiber SWM in München eh untersagt. Schieflastverordnung lautet das Zauberwort. Funktioniert sowieso nur, solange die Hauselektrik wie bei uns auf dem aktuellen Stand ist und entsprechend ausgebaut wurde. Vernünftig ist das aber nicht. Und so verringert sich die realistische und zulässige Ladeleistung zuhause auf gerade mal 16A einphasig. 16A bedeutet 16A*230V=3,7kw. Der Honda bräuchte von 0-100% mit dieser Ladeleistung ca. 13 Stunden.


Unser Honda e braucht über 0 grad Außentemperatur ca. 20kw/100km. Mit 1 kw fahren wir also rund 4,3km. Mit einer Leistung von 3,7kw laden wir pro Stunde Ladezeit also ca. 16km zusätzliche Leichweite ins Fahrzeug. Das ist schlicht zu wenig, das muß einfach schneller gehen. 

 

Heute ist sowas noch ok. Und der Honda e ist ein wirklich großartiges Auto.

Das BAFA braucht aber zeitnah Gesetzesänderungen zur Förderfähigkeit von e-Autos hinsichtlich des integrierten AC-Laders. Zuhause mit 3,7kw ist vielleicht noch ok. Aber an AC Ladesäulen auch keine 11kw oder 22kw zu bekommen kann nicht sinnvoll sein. Und was nicht sinnvoll ist, gehört nicht gefördert. Finde ich. Auch wenn unser Honda natürlich mit Förderung daher kam. Dieses Problem der billigen und schlechten On-Board-Lader haben aber noch viele heutige e-Autos, siehe ID3 beispielsweise. Das darf eigentlich nicht sein. 

Herzlich willkommen




 

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Lieben Gruß,

Stefan